Russland - zukunftsträchtiger Absatz- und Investitionsmarkt
Deutschland ist seit Jahrzehnten der wichtigste Wirtschaftspartner Russlands. Im Zuge der politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung des Landes wurden von einigen deutschen Unternehmen bereits Joint Ventures und Tochterunternehmen gegründet bzw. neue Käufer für deutsche Produkte gefunden.
Die russische Industrieproduktion hat großen Bedarf an Maschinen und Anlagen. Deutsche Lieferanten sind dabei unangefochten die internationalen Spitzenreiter im Handel mit Russland.
Die VEMAS unterstützt sächsische KMUs des Maschinen- und Anlagenbaus beim Marktzugang und begleitet die Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen sowie FuE-Einrichtungen, Universitäten und Bildungsakademien.
In enger Zusammenarbeit mit dem Vertreter der sächsischen Wirtschaft in Russland, Herrn Dr. Manfred Liebl, engagiert sich die VEMAS für den Auf- und Ausbau bilateraler Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Freistaat Sachsen und der Russischen Föderation. Die Organisation der Teilnahme sächsischer Firmen an Fachmessen und Technologieforen sowie die Planung von Unternehmerreisen gehören dabei zu den kontinuierlich verfolgten Maßnahmen.
Die zahlreichen Kontakte zu politischen Institutionen, Entscheidungsträgern und renommierten Industrieunternehmen Russlands werden fortwährend intensiviert und erweitert. Ziel ist es, sächsischen KMUs Zugang zu potentiellen Kooperationspartnern zu verschaffen, gemeinsame Industrie- und Forschungsprojekte zu initiieren und das Potential des Wachstumsmarktes Russland für sächsische Unternehmen nutzbar zu machen.
Kernregionen sächsischer Aktivitäten in Russland bilden die Moskauer Oblast, Sankt Petersburg, Kaluga, die Republik Tatarstan sowie die Wolgaregion (Nischni Nowgorod, Togliatti, Samara). Projektinitiierungen werden gegenwärtig verstärkt in Jekaterinburg bzw. der Uralregion verfolgt.
Vor allem die russische Automobil- und Eisenbahnindustrie, Luft- und Raumfahrtbranche, sowie der Werkzeugmaschinen- und Sondermaschinenbau konnten bereits als außerordentlich relevante Branchenzweige identifiziert werden und bieten sächsischen Maschinen- und Anlagenbauern aussichtsreiche, langfristige Absatzmöglichkeiten.
In Bezug auf die Automobilindustrie wurden durch die VEMAS zwei Netzwerke sächsischer Unternehmen initiiert (Sächsische Systemkompetenz für die Motoren- und Getriebefertigung, Werkzeug- und Formenbau). Im Rahmen der Netzwerkarbeit erhielten die KMUs die Chance in Technologieforen ihre Leistungsfähigkeit vor russischen Großunternehmen zu präsentieren.
Die VEMAS informiert hiesige Unternehmen zusätzlich über aktuelle Marktentwicklungen und beteiligt sich an der Durchführung von Potentialanalysen. Aktuell befindet sich eine Studie zur Entstehung eines Kompetenzzentrums "Maschinenbau/ Produktionstechnik" in Tatarstan in Bearbeitung.