Der sächsische Maschinenbau heute

Der Maschinen- und Anlagenbau ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Sachsens und hat eine lange Tradition. Sachsen war die Wiege des deutschen Textil- und Werkzeugmaschinenbaues. Der Maschinenbau Sachsen ist durch seine Vielfalt geprägt.
Von A wie Armaturen bis Z wie Zahnräder werden Maschinen und Anlagen für nahezu alle Gewerbe produziert.

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Statistische Daten zum Freistaat Sachsen

Das Statistische Landesamt weist bis 2008 unter dem NACE-Code 29 (Maschinenbau) Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern aus. Ab 2009 werden statistisch nur noch Unternehmen größer 50 Mitarbeiter ausgewiesen und der Maschinenbau wird nun unter NACE-Code 28 geführt. Da der Anlagenbau in Deutschland nicht eindeutig definiert ist und keiner eigenen NACE-Kategorie zugeordnet wird, beziehen sich die hier veröffentlichten Angaben ausschliesslich auf den Maschinenbau.

Im Freistaat Sachsen wurden in 2010 insgesamt 185 Firmen unter der NACE-Kategorie 29 (Maschinenbau) gezählt, die mehr als 50 Mitarbeiter aufwiesen. Die Entwicklung bezüglich der Anzahl der Firmen und der Beschäftigten zeigt nachfolgendes Diagramm:


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In den 185 statistisch erfassten Unternehmen wurde 2010 mit 29.038 Mitarbeitern ein Gesamtumsatz von 5,237 Milliarden Euro erwirtschaftet. Davon wurden 2,639 Milliarden Euro im Ausland umgesetzt, womit die Exportquote auf über 50% stieg:


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Statistik von 1998 bis 2008

Bis einschließlich 2008 weist das statistische Landesamt Sachsen für die Maschinenbau-Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten die nachfolgende Statistik aus:




Zweige des Maschinenbaus in Sachsen 2008

Knapp 24 Prozent der Unternehmen stellen Maschinen zur Nutzung mechanischer Energie (z. B. Verbrennungsmotoren, Turbinen, Kompressoren, Getriebe etc.) her. Zu den sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen zählen z. B. Öfen, kälte- und lufttechnische Erzeugnisse. Der Werkzeugmaschinenbau und die Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige sind hervorzuhebende Stärken des sächsischen Maschinenbaues. Die Firmen des Wirtschaftszweiges "Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszeige" (37%) produzieren Maschinen für die Metallerzeugung, (z. B. Walzwerkseinrichtungen, Gießmaschinen), das Bergwerks-, Bau-, das Ernährungsgewerbe und die Tabakverarbeitung produziert Maschinen für das Textil-, Bekleidungs-, Leder-, Papier-, Druckgewerbe und für die Kunststoff- sowie Gummibe- und -verarbeitung.




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