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Weltweit steigende Energiepreise und die instabile Energieinfrastruktur in einigen Ländern stellen Maschinen- und Anlagenhersteller vor neue Herausforderungen bezüglich Energie- und Ressourceneffizienz. Diese kann durch Integration zusätzlicher Energiespeichersysteme maßgeblich verbessert werden.
Der Einsatz stationärer Energiespeicher im Bereich Maschinen- und Anlagenbau steht noch am Anfang. Das bietet sowohl für Anwender, als auch für Hersteller die Möglichkeit, frühzeitig auf Entwicklungen Einfluss zu nehmen, Innovationsführer zu sein und damit entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Um Ansatzpunkte für die Integration von Energiespeichern auszuloten, hat die VEMAS am 9. Juni 2011 zur Firma Hoppecke in Zwickau eingeladen. Dieser Einladung sind etwa 60 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gefolgt. Neben zahlreichen Geschäftsführern und Bereichsleitern sächsischer Unternehmen, sowie Vertretern des sächsischen Wissenschafts- und des Wirtschaftsministeriums waren Vertreter verschiedener Fraunhofer-Institute und Hochschulen vor Ort, besonders zu nennen ist dabei der Rektor der Westsächsischen Hochschule Zwickau, Prof. Krautheim.
Die Fachvorträge zeigten auf, dass durch stationäre Energiespeicher Ein- und Rückspeiseverluste signifikant reduziert, Leistungsspitzen innerhalb der Maschine bzw. der Anlage reduziert und nicht durch den Energieversorger kompensiert, Versorgungsanlagen durch die Senkung der erforderlichen Anschlussleistung kleiner dimensioniert und havariebedingte Spannungseinbrüche überbrückt werden können. Gleichzeitig wurde mehrfach herausgestellt, dass es nicht "die Idealbatterie" gibt, sondern immer an individuellen Lösungen gearbeitet werden muss.
Eine erste Möglichkeit, um gemeinsame Konzepte zu besprechen, bot eine Diskussionsrunde und das anschließende Get-Together. Bei einem Firmenrundgang lernten die Teilnehmer des Workshops die Firma Hoppecke näher kennen und konnten sich ein umfassendes Bild von der zukünftigen Leistungsfähigkeit des gerade neu entstehenden Standortes der HOPPECKE Advanced Battery Technology GmbH machen.
   
Fotos: 1: Herr Gerhard Lehmann, Technischer Leiter, HOPPECKE Technologies GmbH & Co. KG 2: Prof. Weidlich, Projektmanager Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen VEMAS; Prof. Gunter Krautheim, Rektor Westsächsische Hochschule Zwickau 3: Prof. Dr.-Ing. Mirko Bodach, Lehrgebiet Elektrische Energietechnik, Westsächsische Hochschule Zwickau; Herr Steffen Ihlenfeld, Abteilungsleiter Werkzeugmaschinen, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU; Herr Mark Richter, Abteilung Steuerungs- und Antriebstechnik, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU 4: Herr Andreas Fuchs, Forschung und Entwicklung, HOPPECKE Advanced Battery Technology GmbH |